Projekt Hydroélectricité – Idjwi, D. R. Kongo

Im Jahr 2018 unterstützten wir ein weiteres Projekt der Engineers Without Borders aus Karlsruhe. Auf der kongolesischen Binneninsel Idjwi im Kivusee wurde ein Wasserkraftwerk mit einer Erzeugungsleistung bis zu 60kW gebaut, das nun einen Industriecampus der kongolesischen Nichtregierungsorganisation PROLASA versorgt. Um die lokale Wirtschaft dort zu stärken, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und einen größeren Anteil der Wertschöpfung an Exportprodukten vor Ort zu erreichen, hat die Organisation mehrere Klein-Industriebetriebe wie eine Seifenfabrik, eine Maismühle, eine Ölpresse, eine Hühnerfarm, Saft- und Trinkwasserabfüllung sowie diverse Werkstätten aufgebaut. Zusätzlich hat sich dort die Kaffeekooperative CPNCK dort angesiedelt, die den lokalen Kaffeebauern eine Perspektive bietet und sich dafür engagiert, Rebellen aus anderen Teilen des Kongos zu entwaffnen und als Kaffeebauern wieder in die Gesellschaft zu integrieren.
Die Produktionen, die vorher relativ unwirtschaftlich mithilfe von Dieselgeneratoren betrieben wurden, werden nun mit dem Wasserkraftwerk betrieben.

Wir freuen uns das Team finanziell mit der Kostenübernahme für die Materialien der wasserbaulichen Maßnahmen am Kanal und Fallrohr, mit den Holzmasten für die 700m lange Stromtrasse sowie mit der Kostenübernahme für das Verteilnetz unterstützen zu können. Da der Projektpartner vor Ort eine hohe Eigeninitiative und die Fähigkeit zur Wartung und Instandhaltung der Anlage zeigt, sind wir überzeugt hier einen nachhaltigen Beitrag geleistet zu haben.

Mehr Informationen zum Projekt und zu weiteren Planungen, finden Sie unter folgendem Link:
https://ewb-karlsruhe.de/dr-congo/2019/04/30/die-planung-geht-die-naechste-runde/